Aktuelles

aktuellesSie wollen wissen, was gerade am Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz passiert? Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem IMPS, sei es die Teilnahme an Tagungen oder eine Versammlung der IMPS-Mitglieder.

GruppenfotoGruppenfotoIm Rahmen der „BIONIQ Konferenz 2016“ vom 03. bis 08.12.2016 besuchte eine aus acht Wissenschaftler bestehende Delegation der UoD (University of Dohuk, Kurdistan, Irak) ihre Partnerhochschule, die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Als Highlight des Besuchs fand am Mittwoch, den 07. Dezember ein Festakt an der THM statt, an dem neben den Projektbeteiligten auch weitere Vertreter der THM, der Stadt Gießen und weiterer Organisationen teilnahmen.

Seit 2012 besteht eine Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen in Deutschland und im Irak, um nachhaltig den Schwerpunkt der Medizintechnik in Forschung und Lehre in Kurdistan zu etablieren. Seit 2014 gefördert vom DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienst), soll zum Wintersemester 2017 ein neuer Fachbereich und Bachelorstudiengang „Biomedical Technologies“ an der UoD gestartet werden. Des Weiteren soll der Auf- und Ausbau des Studiengangs durch gemeinsame Fachtagungen, Konferenzen, Lehrveranstaltungen und Sommerschulen gezielt akademische Nachwuchskräfte und Studierende fördern und begleiten. Das Projekt „Biomedical Engineering in Northern Iraq“ (BIONIQ) besteht aus den beiden Schwerpunkten Biomedizinische Signalverarbeitung und Medizinische Physik mit den Projektleitern Prof. Dr. Thomas Schanze und Prof. Dr. Martin Fiebich des Fachbereichs „Life Science Engineering“ (LSE) der THM. Seit Oktober 2016 sind auch zwei Gastdoktoranden der UoD für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der THM, einer davon in der IMPS-Arbeitsgruppe „Röntgenbildgebung“ von Prof. Fiebich. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2016 waren zwei Doktoranden der UoD für sechs Monate zu Gast an der THM und im April 2017 werden zwei weitere folgen.


Teilnehmer des Semester-Opening-TreffenBesucher des Marburger Ionenstrahl-TherapiezentrumsAm Freitag den 11.11.2016 haben Masterstudierende des Fachbereichs LSE das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) besichtigt. Dort werden schwer zugängliche Tumore mit Protonen oder auch mit Schwerionen bestrahlt.
Aufgrund technischer Wartungen war es möglich, alle Bereiche des MIT zu besichtigen. Dabei wurde die Erzeugung des Therapiestrahls in den Ionenquellen, die Beschleunigung durch den Linearbeschleuniger und im Synchrotron weiter erklärt. Hier wurde auch auf die magnetfeldbeeinflusste Strahlführung eingegangen. Zuletzt wurden die Patientenbehandlungsräume sowie das hauseigene Planungs-CT besichtigt.

 


Teilnehmer des Semester-Opening-TreffenTeilnehmer des Semester-Opening-TreffenAuch dieses Semester fand wieder ein geselliges Treffen statt, um die Neuanfänger des Masters Medizinische Physik kennenzulernen und sich untereinander austauschen zu können.










Mirsad Mahmutovic (links) bei der Verleihung des Förderpreises zusammen mit dem Preisstifter Prof. Reza MehranMirsad Mahmutovic (links) bei der Verleihung des Förderpreises zusammen mit dem Preisstifter Prof. Reza MehranMirsad Mahmutovic wurde aufgrund seiner Studienleistungen mit dem Reza-Mehran-Förderpreis 2016 ausgezeichnet. Den Preis, der 2005 erstmals verliehen wurde, vergibt die TH Mittelhessen alljährlich an ausländische Studierende, die durch besondere Studienleistungen in einer frühen Studienphase in einem technisch-naturwissenschaftlichen Studiengang hervorgetreten sind. Die Urkunde und das Preisgeld von 800 Euro überreichte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems während des Hochschulballs in der Gießener Kongresshalle.

Mirsad Mahmutovic, der in Bijelo Polje in Montenegro geboren wurde, studiert seit Herbst 2014 Biomedizinische Technik am Fachbereich Life Science Engineering in Gießen. Seit Anfang 2016 ist er fester Bestandteil der Arbeitsgruppe Strahlenschutz um Prof. Dr. Joachim Breckow am Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz (IMPS).

Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Hauptseite der THM.


Kernkraftwerk Greifswald/LubminBlick auf die Reaktoren des Kernkraftwerks Greifswald/Lubmin In der letzten Septemberwoche 2016 fand die Jubiläumstagung des Fachverbands für Strahlenschutz e.V. in Heringsdorf auf Usedom statt. Motto des Tagung war "Strahlenschutz für Mensch und Umwelt - 50 Jahre Kompetenz im Fachverband". Das IMPS war mit 6 Teilnehmern und 4 Vorträgen vertreten. Joachim Breckow referierte als geladener Vortragender zum Thema "Grenzwerte, Richtwerte, Referenzwerte: Was bedeutet das für den Strahlenschutz?", sowie als Vertretung für Samaneh Emami über die "Untersuchung und Bewertung des Detrimentbegriffs im Strahlenschutz". Kaija Spruck hielt als Vertretung von Thomas Neugebauer, der das IMPS inzwischen verlassen hat, einen Vortrag über die "Methodik zur Bestimmung der Radonquellstärke in Gebäuden" und Jonas Buermeyer trug zum Thema "Regressionsanalysen von Radonmessungen" vor. Die Vorträge stießen auf reges Interesse der Zuhörer.
Das 50 Jährige Jubiläum des Fachverbandes wurde im Rahmen eines Festaktes begangen. Mit musikalischer Untermalung wurden Grußworte und Geschenke anderer Fachverbände überbracht, Ehrungen vorgenommen und ein Blick auf die vergangenen 50 Jahre geworfen.

Blick in der Reaktor von Block 6Blick in der Reaktor von Block 6 Zusätzlich zum Tagungsprogramm wurde vor Ort ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Neben einer Icebreaker-Party, dem Treffen der "Fachverbands-Youngster", sowie einem Tagungsdinner, konnte man an verschiedene Exkursionen teilnehmen. Beispielsweise konnte man den nie genutzten aber vollständig aufgebauten Block 6 des Kernkraftwerkes Greifswald in Lubmin besichtigen, oder dem Zwischenlager Nord, in dem verschiedene Großkomponenten des Rückbaus des Greifswalder Kernkraftwerkes gelagert werden, einen Besuch abstatten. Ein weiterer Highlight war die Führung an der Kernfusions-Anlage "Wendelstein-7X" in Greifswald, der weltweit größte Kernfusions-Versuchsanlage vom Typ Stellarator und damit Repräsentant der Idee der "sauberen Kernenergie" der Zukunft.


DGMP 2016 - Aktuelle in ehemalige Mitglieder des IMPSTraditionell waren wir dieses Jahr wieder mit großer Mannschaft auf der DGMP-Tagung in Würzburg. Bei herrlichem Wetter bot die Tagung ein wunderschönes Ambiente sich fortzubilden, seine eigenen Beiträge (7 Vorträge, 1 Poster) vorzustellen und Freunde der Medizinischen Physik wiederzusehen und kennenzulernen.

 

 

 

 


Teilnehmer des Kongresses

Das IMPS war in diesem Jahr mit sechs Posterbeiträgen aus den eigenen Reihen auf der Jahrestagung der American Association of Physicists in Medicine (AAPM) vertreten. Prof. Dr. Klemens Zink besuchte vom 31. Juli – 4. August 2016 in Begleitung zweier Doktoranden die Tagung im Walter E. Washington Convention Center in Washington. Neben der Präsentation der eigenen Beiträge bot die Tagung gute Möglichkeiten zum Austausch mit dem internationalen Publikum.







Teilnehmer der Summer School

Im Rahmen einer einwöchigen Summer School 25.7. - 29.7.2016 wurde 34 Wissenschaftlern/innen und Medizinphysikern/innen aus Deutschland ermöglicht, einen Einblick in die Anwendung der Monte-Carlo-Simulation in der Medizinischen Physik in Gießen an der THM zu erhalten.In einem Seminar wurden die theoretischen Grundlagen der Monte-Carlo-Simulation und deren Anwendung in der Medizinischen Physik erläutert. Im Anschluss wurde das Simulationsprogramm EGSnrc, der Gold-Standard in der Photonen-/Elektronentransportberechung vorgestellt und mit Hands-On zu verschiedenen Themen:
  • egs_inprz
  • phase space
  • BEAMnrc
  • egs_chamber
vertieft. Neben dem wissenschaftlichen Aspekt wurde der Get-together Grillabend von den Teilnehmer zahlreich besucht.

Gastgeber der Summer School war das Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz mit den Dozenten Prof. Dr. Klemens Zink, Damian Czarnecki und Philip von Voigts-Rhetz.

Teilnehmer des Kongresses

Der von internationalem Publikum besuchte Kongress über Festkörperdosimetrie (18th International Conference on Solid State Dosimetry, SSD18) fand vom 3. - 8. Juli in München statt. Als Vertreter des IMPS reisten Prof. Dr. Zink, Felix Horst und Philip von Voigts-Rhetz mit einem Vortrag und einem Posterbeitrag auf den Kongress.

 





Vorführung der NebelkammerAm 05.07.2016 besuchte eine Schülergruppe der Wilhelm-Knapp-Schule aus Weilburg unter Leitung des ehemaligen IMPS-Absolventen Niclas Schmitz-Beuting das Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz. Den Oberstufenschülern, die sich im Hinblick auf ein zukünftiges Studium insbesondere für Medizintechnische Studiengängen interessierten, bot sich damit die Gelegenheit die Technische Hochschule Mittelhessen, insbesondere aber die Physik Labore kennen zulernen. Besonderes Interesse weckte der Besuch des Strahlenschutzlabors des IMPS. Hier wurden den Schülern anhand einiger Versuche die Grundlagen der Atomphysik vermittelt. Ein Höhepunkt stellte die Vorführung der Nebelkammer dar: hier konnten die Schüler die natürliche Radioaktivität unsere Umgebung anhand von Kondensationsspuren mit eigenen Augen sehen.