Aktuelles

aktuellesSie wollen wissen, was gerade am Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz passiert? Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem IMPS, sei es die Teilnahme an Tagungen oder eine Versammlung der IMPS-Mitglieder.

... Vom 13. – 16. Mai 2015 fand der 96. Deutscher Röntgenkongress in Hamburg unter dem Thema „Technik für Menschen“ statt. Mehrere Studenten aus den Masterstudiengängen Medizinische Physik und Medizininformatik nahmen daran teil. Zwei Studenten erhielten das Stipendium „Die Hellsten Köpfe der Radiologie“, was Ihnen eine kostenlose Teilnahme, sowie den Besuch des Get-Together, ermöglichte. Der Röntgenkongress bot zahllose Vorträge Rund um das Thema Radiologie, sowohl aus technischer als auch medizinischer Sicht. Ebenfalls bot die Industrieausstellung mit über 100 Firmen und Ausstellern den Studenten die Möglichkeit sich über die Branche zu informieren und künftige Arbeitgeber kennen zu lernen.


...Essen und Trinken in entspannter Atmosphere am Abend Die Arbeitsgruppe von Prof. Zink war dieses Jahr auf dem Arbeitskreistreffen Computer und Monte-Carlo der DGMP. Neben drei eigenen Beiträgen, interessanten Vorträgen und dem Besuch des Deutschen Luft und Raumfahrtzentrums kam auch das leibliche Wohl in der Kölner Innenstadt nicht zu kurz.









...Besucher im Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid Am Dienstag den 20. Januar 2015 hat sich eine 15-köpfige Gruppe von Studierenden der Technischen Hochschule Mittelhessen mit Herrn Prof. Dr. Fiebich auf den Weg zum Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid gemacht. Dort wurden Sie höchstpersönlich vom Museumsleiter Herrn Dr. Uwe Busch durch das Museum geführt und bekamen viele Informationen zum Entdecker der Röntgenstrahlung Wilhelm Conrad Röntgen und dem Einsatz der Röntgenstrahlung seit deren Entdeckung. Zum Abschluss der Führung hielt Herr Prof. Dr. Fiebich einen Vortrag über den Einsatz von Röntgenstrahlung von früher bis heute.


...Teilnehmer des Workshops Vom 1.12. bis zum 5.12.2014 fand der dritte Advanced FLUKA Course am LNF (Laboratori nazionali di Frascati) des INFN (Istituto nazionale di fisica nucleare) in Frascati nahe Rom statt.
Unter den 35 Teilnehmern aus vielen unterschiedlichen Nationen befanden sich auch zwei Mitglieder des IMPS.








...Izabella Zahradnik bei der Preisübergabe Izabella Zahradnik vom THM-Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz (IMPS) hat bei einer Tagung über natürliche Radioaktivität in der Umwelt in Hirosaki in Japan den Preis für die beste Präsentation erhalten. Als Präsent gab es dafür das neueste iPad-Modell. Ihr prämierter Beitrag ging über den Einfluss von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden auf die Radon-Konzentration in Wohnräumen. Ein Projekt mit dieser Thematik wird z.Zt. unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Breckow in der IMPS-AG "Strahlenschutz" bearbeitet. Izabella Zahradnik befindet sich in einem halbjährigen Auslandspraktikum in der japanischen Auslandsvertretung des TÜV-Rheinland in Yokohama. Für dieses Praktikum hat sie ein Stipendium des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz (FS) erhalten.


...Teilnehmer der Konferenz Die Dreiländertagung der DGMP (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik), ÖGMP (Österreichische Gesellschaft für Medizinische Physik) und SGSMP (Schweizerische Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik) fand vom 7. - 10. September 2014 auf dem Campus Irchel in Zürich statt. Neben diversen Vortrags- und Poster-Sessions zu den neuesten Entwicklungen in der Medizinischen Physik, der Strahlenbiologie und des Strahlenschutzes konnte eine umfangreiche Industrieaustellung besucht werden. Das IMPS war mit 24 Personen angereist und hat sich mit 10 Fachvorträgen sowie 5 Posterpräsentationen an der Tagung beteiligt. Fünf Mitglieder des IMPS erhielten zudem ein Reisekostenstipendium.


...Lonestar at the Texas State History Museum Eine der wichtigsten Jahrestagungen im Bereich der Medizinischen Physik fand vom 20.-24. Juli 2014 in Austin (Texas, USA) statt. Die 56. Jahrestagung der amerikanischen Gesellschaft für Medizinische Physik (AAPM) zeichnete sich durch ein herausragendes wissenschaftliches Programm mit neuesten Forschungsergebnissen im Bereich der medizinischer Bildgebung und Strahlentherapie aus. Das IMPS hat aktive an dieser Tagung mit einem Posterbeitrag und zwei Vorträgen teilgenommen.


 


...Franz Anton Rößler Dipl.-Ing. (FH) Franz Anton Rößler M.Sc. vom IMPS hat als Kandidat des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz (FS) im Rahmen des 4. Europäischen Kongresses der International Radiation Protection Association (IRPA) im Juni 2014 in Genf beim Wettbewerb für den Young Scientists Award teilgenommen. Rößler hielt einen Vortrag über ein Thema zur Radonproblematik in Wohnräumen, für das er bereits den "Rupprecht-Maushart-Preis" des FS gewonnen hatte. Bei dem IRPA-Kongress in Genf mit über 650 Teilnehmern war Franz Anton Rößler einer unter 12 internationalen Bewerbern für den IRPA-Preis für Jungwissenschaftler.


...Radiometrisches Seminar in Theuern Am Freitag den 25.April 2014 hat sich eine 11-köpfige Gruppe des IMPS Gießen mit Herrn Prof. Breckow auf den Weg nach Theuern (Oberbayern) gemacht um im Kulturschloss dem 59. Radiometrischen Seminar „Strahlenschutz in Europa“ beizuwohnen. Das Seminar wurde von Prof. von Philipsborn äußerst pflichtbewusst geleitet, sodass das im Folgenden beschriebene Tagesprogramm perfekt umgesetzt wurde. Das Seminar dauerte von 10:00 - 16:15 Uhr mit 4 Vortragenden aus 4 Ländern Europas.
Nach einer freundlichen Begrüßung des Landrats Reisinger fasste Herr Mundigl, General-Direktor für Energie von der Europäischen Kommission, die wichtigsten Änderungen der neuen Richtlinie (RL) zusammen. Die „Richtlinie zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung“ wurde am 5.12.2013 vom europäischen Rat verabschiedet. Sie verbessert den Strahlenschutz bei natürlich vorkommenden radioaktiven Stoffen, insbesondere die Maßnahmen zum Schutz vor Radon an Arbeitsplätzen und in Wohngebäuden. Außerdem ersetzt die RL die bisherige Euratom-Grundnormen zum Strahlenschutz von 1996 und weitere EU-Strahlenschutzregelungen. Sie muss innerhalb der nächsten vier Jahre in nationales Recht umgesetzt werden. Nach einer Kaffeepause, präsentierte Frau Ryf aus der Abteilung Strahlenschutz des Bundesamts für Gesundheit in Bern die geplante Umsetzung der RL in der Schweiz. In der darauffolgenden 2-stündigen Mittagspause lud der Schlosswirt bei strahlendem Sonnenschein zu einem deftigen Essen ein, aber auch das im Kulturschloß befindliche Museum weckte bei dem einen oder anderen Seminarteilnehmer die Neugierde zum Erkunden. Im Anschluss wurde die geplante Umsetzung der RL in Österreich von Frau Gruber vorgetragen, die in der Abteilung Strahlenschutz von der Austrian Agency for Health and Food Safety in Linz tätig ist. Abschließend präsentierte Frau Hurst aus dem Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Dresden die geplante Umsetzung in Deutschland. Am Ende des Seminars haben die Vortragenden gemeinsam mit Prof. Breckow und dem Seminarleiter Prof. von Philipsborn diskutiert und einige offene Fragen geklärt. Es war ein sehr informativer Tag mit guten Vorträgen und der Möglichkeit Kontakte in Europa zu knüpfen. Der Rückweg nach Gießen wurde begleitet von vielen Gedanken und Diskussionen im Bus rund um das Thema Strahlenschutz.


... ... Zum Ende des Semesters besuchte eine Gruppe von Studierenden der Technischen Hochschule Mittelhessen am 24. Januar 2014 die Fa. Siemens Medical Systems in Erlangen und die Fa. IBA dosimetry in Schwarzenbruck.
Die Studierenden des Masterstudiengangs Medizinische Physik nutzten zunächst die Gelegenheit, sich über die Fa. Siemens zu informieren und sich die Fertigung und Prüfung der hochkomplexen medizinischen Großgeräte anzusehen. So wurden z.B. die neusten Roboterarm-gestützten Angiographieanlagen erläutert und die Produktion von Magnetresonanztomographen inkl. der Herstellung der Spulen vorgestellt. Neben der Produktion konnten auch die Logistik der Lagerung, die Schulung von Technikern an den Geräten und ein Teil der Produktionslinie betrachtet werden. Auf großes Interesse stießen die Demonstrationen der hohen magnetischen Feldstärken, die in den modernen Systemen der Magnetresonanztomographie verwendet werden.
Das andere Unternehmen, das die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Martin Fiebich besuchten, war die Fa. IBA dosimetry, einer der weltweit größten Firmen der Protonentherapie. Aber auch im Bereich der Dosimetrie von ionisierender Strahlung ist die Fa. IBA dosimetry einer der Weltmarktführer und Produzent von Prüfmitteln für die Konstanzprüfung. Dort wurden die Produktion von Detektoren, die Kalibration von Dosimetern, die messtechnischen Kontrollen und die Produktpalette vorgestellt. Insbesondere das Kalibrationslabor wurde ausführlich vorgestellt und stieß auf sehr reges Interesse der Studierenden. Das Programm dieser Exkursion wurde von den Teilnehmern übereinstimmend sehr positiv bewertet, da so ein sehr guter Einblick in die „Unternehmensseite“ der Medizinischen Physik gewährt wurde.