Aktuelles

aktuellesSie wollen wissen, was gerade am Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz passiert? Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem IMPS, sei es die Teilnahme an Tagungen oder eine Versammlung der IMPS-Mitglieder.
... Im Januar 2013 besuchte das IMPS die Medizintechnik-Werke Philips und Dräger. Beide Werke befinden sich im schönen Norden Deutschlands, genauer, Philips in Hamburg und Dräger in Lübeck. Ziel war es, bei den beiden führenden Weltunternehmen hinter die Kulissen zu schauen.
Beide Besichtigungen gingen jeweils einen Tag und liefen sehr strukturiert und informativ ab. Dräger eröffnete den Tag mit einer kleinen Präsentation über die Firma und einem anschließenden Rundgang durch das werkseigene Museum, wo ein Portfolio der innovativsten und bewährtesten Produkte vorgestellt wurde und auch die Firmenphilosophie nicht zu kurz kam. Ein anschließendes gutes Mittagessen stärkte die wissbegierigen IMPS’ler. Gestärkt und zufrieden wurden dann die Produktionshallen der unterschiedlichen Lungenfunktionsgerätetypen unter die Lupe genommen. Im Anschluss daran wurde noch ein ausgewählter Fachvortrag über die Elektrische-Impedanz-Tomografie gehört und ein Erlebnisbericht eines Werksstudenten. Nach Kaffee und Kuchen und einem Gruppenfoto verabschiedeten wir uns am späten Nachmittag. Abends hat eine kleine Gruppe einen Abstecher nach Travemünde gemacht. Ein Abendspaziergang an der Strandpromenade zur Altstadt war ein perfekter Ausklang des Tages, sodass noch ein Bier auf einem Boot-Restaurant getrunken werden konnte. Die Besichtigung der Philips-Werke in Hamburg startete ebenfalls mit einer Präsentation über die Firma. Es wurden Umsatzzahlen genannt und Innovationen vorgestellt, aus den vielen unterschiedlichen Produktsparten in denen sich Philips in der Gesundheitsbranche etabliert hat. Anschließend konnten wir einen Eindruck über die historische Entwicklung der Röntgenröhren gewinnen bis hin zum „State-of-the-art“ CT. Eine detaillierte Führung in den Produktionsstätten bezüglich Support, Qualtitätssicherung und Arbeitssicherheit half dem einen oder anderen Studenten einen besseren Einblick über seine spätere Arbeitswelt zu gewinnen. In der hauseigenen Mensa wurde vorzüglich gespeist und zum krönenden Abschluss durften wir noch einen Einblick in die Forschungsabteilung von Philips erhaschen. Entwicklung neuer Bildverarbeitungstools, Optimierung von Kalibrier-Verfahren und Film-Folien-Systemen in der Bildgebung. Zur Erinnerung wurde noch ein Gruppenfoto vor den Philips-Werken geschossen.

... Im zweiten Jahr in Folge hat das IMPS als Betriebsteam erfolgreich am Spendenlauf „Run and Roll for Help“ im Umfeld des Gießener Stadtfest teilgenommen. Bei fast zu schönen Wetter, Temperaturen jenseits der 30 °C und einer tollen Atmosphäre rund um die 5 km lange Strecke sind alle 13 Starter erschöpft aber glücklich ins Ziel gekommen. In guter Gesellschaft unter anderen von den Spielern der Basketballer LTi Giessen 46ers gelang es sogar teils unterhalb der „magischen“ Marke von 20 Minuten zu bleiben. Besonderer Dank gilt dem Allgemeinen Hochschulsport, der uns erneut mit THM-Shirts ausstattete. Hoffentlich auch wieder im nächsten Jahr dabei – siehe Foto.




IAEA-Tagung: Radiation Protection in Medicine - 03.12.-07.12.2012Die Anpassung und Kontrolle des Strahlenschutzes in der Medizin werden zunehmend international diskutiert. Deshalb hat die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zum zweiten Mal nach 2002 zur Konferenz geladen. Unter dem Motto „Radiation Protection in Medicine – Setting the Scene for the Next Decade“ haben im alten deutschen Bundestag zu Bonn Delegierte aus über 80 Nationen mit unterschiedlichstem Hintergrund – Herstellervertreter, Forscher, Anwender etc. – Konzepte und deren Umsetzung erörtert. Das IMPS konnte dazu vier Forschungsbeiträge einbringen und vorstellen. Wir danken dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für die Nominierung unserer Mitarbeiter und Studenten.



Vom 16. bis 19. Mai 2012 fand in Hamburg unter dem Motto „Gegensätze verbinden“  der 93. Röntgenkongress statt, zu dem auch dieses Jahr wieder eine 12-Köpfige Gruppe aus dem IMPS anreiste. Unter den etwa 7.500 Kongressteilnehmern befanden sich auch ca. 500 Studenten. Das IMPS  war mit 1 Sitzungsvorsitzenden, 4 Vorträgen und 6 Stipendiaten der „hellsten Köpfe für die Radiologie“, ein Patenschaftsprogramm der  deutschen  Röntgengesellschaft  e.V., vertreten. Unser Institut  konnte wieder einmal im Bereich Strahlenschutz seinen Stellenwert deutlich hervorheben. Das Stipendienprogramm beinhaltete unter anderem eine Einladung zum Eröffnungsabend im „Schuppen 52“ einer In-Location am Hamburger Hafen. Dort wurden bei geselliger Atmosphäre bereits erste Kontakte mit Medizin- und Medizintechnikstudenten anderer Hochschulen geknüpft. Eine im Kongressgebäude eingerichtete Studentenlounge und der Studentenabend in den River Kasematten sorgte für weitere Kontaktmöglichkeiten.  Auf den zahlreichen Ständen der Kongressaussteller waren auch einige bekannte ehemalige Medizintechnikstudenten der THM vertreten. Unter anderem sorgten in der Ausstellerhalle mehrere Kickerstische für eine lockere Atmosphäre.
Insgesamt war der Kongress auf Grund seiner vielen Vorträge,  Workshops und Aussteller sehr interessant und lehrreich und der Erfahrungsaustausch mit Medizinstudenten und –Doktoranten stand eindeutig unter dem Motto „verbinden“.

24. Winterschule der Physik in Pichl
24. Winterschule für Medizinische Physik im österreichischen Pichl in der Steiermark

Auf der diesjährigen Winterschule für Medizinische Physik wurde neben Kursen zur Audiologie und Strahlentherapie auch ein einwöchiger Intensivkurs zur Computertomographie angeboten. Zu den Referenten zählten dieses Jahr auch Prof. Martin Fiebich und Johannes Voigt aus dem IMPS, die aus ihrem jeweiligen Spezialgebiet der Bildqualität bzw. der Dosimetrie vortrugen.
Entsprechend stark war das Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz auch im Publikum vertreten. Insgesamt sieben Mitarbeiter und angehörige Studenten hatten das Privileg den hochaktuellen und teils kritischen Ausführungen zur Strahlenbiologie, Datensicherheit, Gerätetechnik uvm. beiwohnen zu dürfen. Abgerundet wurde das Programm durch praktische Lehrgänge, die Interessierten die Möglichkeit boten klinisch relevante Problemstellungen selber zu erarbeiten und zu analysieren. Außerhalb des offiziellen Programms bot die winterliche Steiermark und das edle Hotel ‚Pichlmayr Gut‘ zudem noch eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Erholung und Verarbeitung des wieder-/ erlernten Wissens.

Das IMPS in San FranciscoWieder einmal öffnete die größte Konferenz im Bereich der biomedizinischen Bildgebung und Photonik vom 21.01.-26.01.2012 seine Pforten in San Francisco, Kalifornien. Mit fünf Konferenzen mit insgesamt über 4200 Beiträgen, 65 Kursen und Workshops und über 100 weiteren Events war das Programm wieder überaus vielseitig.
Die THM war zum Einen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Klein vom Standort Friedberg und zum Anderen mit 4 Mitarbeitern des IMPS vertreten. Das IMPS konnte sich mit 3 Postern "Quantifying fluorescence signals in confocal image stacks deep in turbid media" (Sebastian Beer), "Fluorescent nanodiamonds as highly stable biomarker for endotoxin verification" (Thorsten Bergmann) und "Spectrally resolved visualization of fluorescent dyes permeating into skin" (Ulf Mäder) präsentieren. Neben vielen interessanten Vorträgen und neuen Kontakten auf den Konferenzen konnten die neuesten Entwicklungen in der Optik auf der Industrieausstellung "Photonics West" mit über 1200 Firmen begutachtet werden.


Das Mannschaftsfoto zeigt beginnend von oben links Philip von Voigts-Rhetz, Ulf Mäder, Prof. Martin Fiebich, Simon Howitz, Petar Penchev, Michael Bietenbeck, Alexandra Rastädter, Ayne Ningo, Jules Verbe, Damian Czarnecki und Ralph SchmidtEtwas verfrüht wurde das Fußball-Nikolauslausturnier am 5. Dezember zwischen den Instituten IBVA, IBPT, dem Anwenderzentrum sowie dem IMPS ausgetragen.

In einer Indoor-Soccer-Halle in Alten-Buseck galt es zunächst gegen die stark aufspielenden Kontrahenten in der Gruppenphase zu bestehen. Dank guter Defensivarbeit, zügigem Umschalten und ausgezeichneter Teamarbeit gelang es die anderen Mannschaften zum Teil deutlich zu besiegen. Im anschließenden Finale gegen das IBVA konnte das Team des IMPS noch mal alle Reserven mobilisieren und gewann verdient mit 3:0. Damit steht der Wanderpokal für dieses Jahr im Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz, das sich als Organisator und Veranstalter des Turniers auch noch mal an dieser Stelle herzlichst bei allen Teilnehmern, Unterstützern und  Angehörigen für die tolle Atmosphäre, die spannenden Spiele und packenden Zweikämpfe bedanken möchte.

PTB-Besuch.jpgDie Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ist in Sachen Metrologie die renommierteste Adresse in Deutschland. Deshalb hatten wir alle auch große Erwartungen, die - man darf es vorweg nehmen - nicht enttäuscht wurden. Speziell besuchten wir die Abteilung ionisierende Strahlung, wo wir zu fast sämtlichen Labors Zugang bekamen und neben den großen Beschleunigern auch die Primärstandards der Dosimetrie zu Gesicht bekamen. Auch konnten wir im Gespräch einige zukünftige Projekte anstoßen und hatten bei unserem Besuch sehr viel Spaß.



Zum ersten Mal wird die Universität Freiburg zum Gastgeber einer Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) im VDE. Vom 27.07. bis zum 30.08.2011 war das IMPS mit drei Teilnehmern und drei Beiträgen auf der  45. DGBMT Jahrestagung vertreten.

Gruppenfoto DGMP 2011Bei richtig schönem Wetter präsentierte sich die österreichische Hauptstadt Wien in der die diesjährige 3 Ländertagung der ÖGMP, DGMP und SGSMP  Ende September vom 28.09 - 01.10.2011 stattfand.
Zu der Tagung flog eine 20-köpfige Gruppe des IMPS für 4 Tage nach Wien in Begleitung von Herrn Professor Fiebich und Herrn Professor Zink.

Die Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses bildeten die Strahlentherapie, Bildgebung und Qualitätssicherung. Auf den insgesamt 28 Sessions, war das IMPS mit 8 Präsentationen gut vertreten und zeigte seine starke Präsenz auch bei der Posterbegehung an denen 8 Posterautoren des Instituts Ihre Arbeiten vorstellten.
Neben den 3 Sälen der Universität "altes AKH"  in denen die Sessions gehalten wurden, befand sich auf dem Campus noch ein extra Zelt in dem in den Pausen für das leibliche Wohl der Tagungsteilnehmer gesorgt wurde und das die Industrieaussteller als Präsentationsplattform für ihre neuesten auf den Markt entwickelten Produkte nutzen konnten.  
Während man also seinen Kuchen in der Kaffeepause aß, oder beim "meet to greet" Kennlernabend seinen Wein schlürfte, konnte man sich von den Industrievertretern aus den verschiedenen Ländern u.a. Deutschland, Slowakei, Frankreich, Schweden, Österreich ihre neusten Innovationen erläutern lassen oder sich mit anderen Tagungsteilnehmern rege austauschen.
Das schöne Wetter und die zentrale Lage verführten dazu, gelegentlich die dunklen Hörsäle zu verlassen um die schöne Wiener Altstadt mit ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erkunden und sich in einem Café mit einer Sacher-Torte zu verwöhnen.