Strahlenschutzmessungen am Arbeitsplatz

Abschätzung der Radonexpositionen von Beschäftigten in Wasserwerken, Radonheilbädern und Untertagebetrieben (gem. StrlSchV)

Ansprechpartner: Hingmann, Hans

Messung und Bewertung Elektromagnetischer Felder

emf-messungVolker Grimm beim Messen von elektromagnetischen Feldern (EMF)Die wachsende Verbreitung technisch erzeugter elektromagnetischer Felder (EMF) vor allem auch durch die rasant ansteigende Anzahl von Mobilfunkstationen wird von vielen Menschen als beunruhigend empfunden. Hierbei spielt vor allem die Frage nach möglichen gesundheitsschädigenden Wirkungen solcher als "Elektrosmog" bezeichneten Felder eine Rolle. Ausgangspunkt einer Bewertung ist die Kenntnis der durch EMF erzeugten Feldstärken, d.h. der durch verschiedene Quellen verursachten Immission. Dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung kann u.a. durch Feldstärkemessungen nachgekommen werden, die Entscheidungshilfen für die kommunalen Behörden liefern und Akzeptanzprobleme mindern können. Allerdings ist das Problem bei der Behandlung von EMF nicht nur die messtechnische Erfassung, d.h. das Messen von elektrischen und magnetischen Feldstärken, Frequenzen, Energien usw. Wesentlich schwieriger ist häufig die Bewertung, ob und wenn ja welche biologischen Effekte damit verbunden sind, welches Ausmaß und welche Bedeutung sie haben.

In diesem Zusammenhang führt die AG SSM des Instituts für Medizinische Physik und Strahlenschutz folgende Untersuchungen durch:

  • Messung der magnetischen und elektrischen Feldstärken bzw. der Leistungsdichten im Bereich der Niederfrequenz (NF) und der Hochfrequenz (HF). Im NF-Bereich werden hauptsächlich 50-Hz-Felder (Haushalsgeräte, Freileitungen, Hochspannungsleitungen, Umspannanlagen einschl. Schaltfelder u.ä.) vermessen. Im HF-Bereich werden Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 3 Ghz (Mobilfunk, WLAN u.ä.) vermessen.
  • Spektrale Messungen der elektrischen Feldstärke und der Leistungsdichte im HF-Bereich. Es können einzelne Frequenzen oder Frequenzbereiche (z.B. von 890 bis 960 MHz, GSM 900, oder von 1,7 bis 1,9 GHz, GSM 1800) mit hoher Empfindlichkeit und großer Spezifität vermessen werden.
  • Abschätzung von Expositionen und Berechnung von Feldstärken im HF- und NF-Bereich.
  • Ortsabhängige (spektrale) Messungen, Gittermessungen z.B. in der Umgebung von Mobilfunkstationen. Erstellung von EMF-Katastern.
  • Erstellung von Gutachten über Expositionen (Bevölkerung, Arbeitnehmer) nach 26. BImSchV, nach BGV B11 bzw. DIN VDE 0846
  • Information und Aufklärung der Bevölkerung, Beratung kommunaler Entscheidungsträger zu den biologisch-medizinischen Wirkungen von EMF, Mobilfunk usw. und deren Bewertung.

Ansprechpartner: Dr. Breckow, Joachim     Elvers, Norbert     Weber, Ulrich

Messung natürlicher und künstlicher Radioaktivität

Messung und Bewertung von Radonkonzentrationen inkl. Einflussgrößen in Gebäuden 

Nuklidspezifische Radioaktivitätsmessungen einschl. Bewertung (Umweltmedien, Lebensmittel, technische Produkte, Abfälle)

Strahlenschutzmessungen inkl. Bewertung und Maßnahmenempfehlungen

Ansprechpartner: Hingmann, Hans