isa-vortrag

... am 7.11.12 um 15.45 Uhr  - Gemeinsam mit dem ITI

Aus der Vielzahl der Ansätze und Werkzeuge zur Modellierung eingebetteter Systeme werden die folgenden drei anhand einfacher Beispiele vorgestellt:

1. StateCharts sind die in der UML vorgesehene Beschreibungstechnik für E/A-Automaten. Im Werkzeug Matlab lassen sich diese als Stateflow-Blöcke anlegen und in ein Simulink-Modell einbetten. Die Simulation des Automaten in der modellierten Umgebung wird so möglich. Dieser Ansatz ist in der Ingenieur-Praxis, z.B. der Regelungstechnik, weit verbreitet und etabliert.

2. Zeitbehaftete Automaten (Timed Automata) erlauben es, das Verhalten von synchron miteinander kommunizierenden Automaten zu spezifizieren und mit Zeitbedingungen einzuschränken. Mit dem Werkzeug UPPAAL kann ein solches System nicht nur schrittweise verfolgt werden, sondern es können auch Aussagen über das Modell verifiziert werden.

3. Petri-Netze werden seit 50 Jahren zur Modellierung verteilter Systeme verwendet. Als Beipiel dient die Synchronisation der Zugteile des Mittelhessen-Expresses: Ein Zug in Frankfurt fährt bis Gießen und wird dort geteilt. Ein Teilzug fährt weiter nach Treysa, der andere nach Dillenburg. Auf der Rückfahrt werden die Teilzüge in Gießen wieder zusammengeführt und fahren gemeinsam zurück nach Frankfurt. Das zugehörige Petri-Netz wird im Werkzeug netlab der RWTH Aachen animiert und analysiert.

Referenten: Prof. Dr. Berthold Franzen, Institut für Technik & Informatik

07. November 2012 um 15.45 Uhr in Raum A20.2.11

Interessierte sind herzlich eingeladen!