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Begriff Definition
Aktivität

Unter der Aktivität einer radioaktiven Substanz versteht man die Anzahl der Kernzerfälle pro Zeit. Ihre Einheit ist das Becquerel.

Alphastrahlung

Alphastrahlung ist eine Teilchenstrahlung, die beim Zerfall von radioaktiven Kernen entstehen kann. Dabei verlässt ein Heliumkern (2 Protonen, 2 Netronen, Ladung +2) den Atomkern. Die Strahlung hat ein hohes Schädigungspotential für biologisches Gewebe, aber nur eine kleine Eindringtiefe in Materie. 

Anamnese

Anamnese ist die Zusammenstellung der Gesundheitsgeschichte des Patienten vor der Diagnose und Therapie.

Angiografie
Unter Angiografie versteht man die Darstellung von Gefäßen mittels diagnostischer Bildgebungsverfahren, z.B. Röntgen oder CT.
Äquivalentdosis

Die Äquivalentdosis ist die um die Schädlichkeit einer bestimmten Strahlungsart (und ggf. einer bestimmten Energie) gewichtete Energiedosis. Ihre Einheit ist das Sievert.

Becquerel

Becquerel (Bq) ist die Einheit der Aktivität einer radioaktiven Substanz. Sie gibt die Anzahl der radioaktiven Zerfälle pro Zeit an. 1 Bq entspricht einem radioaktiven Zerfall pro Sekunde.

Betastrahlung

Betastrahlung ist Teilchenstrahlung, die beim Zerfall von radioaktiven Kernen entstehen kann. Dabei zerfällt ein Neutron in ein Proton und das dabei entstehende Elektron (Ladung -1) verlässt den Atomkern. Man spricht dann von Beta-Minus-Strahlung. Im umgekehrten Fall verlässt ein aus der Umwandlung eines Protons in ein Neutron entstandenes Positron (Ladung +1) den Atomkern und man spricht von Beta-Plus-Strahlung.

biologische Halbwertszeit

Die biologische Halbwertszeit gibt an, nach welcher Zeit sich die Menge an aufgenommenem radioaktivem Material durch physiologische Prozesse auf die Hälfte reduziert hat.

Computertomografie

Die Computertomografie (CT) ist ein diagnostisches Bildgebungsverfahren, bei dem mittles computergestützter Röntgendiagnostik ein "Schnittbild" durch den Körper erstellt werden kann. Anders als beim konventionellen Röntgen kann so ein dreidimensionales Bild des Körpers gewonnen werden.

deterministische Strahlungsschäden

Deterministische Strahlenschäden sind Strahlungsschäden, die durch den Zelltod ganzer Zellverbände entstehen. Infolgedessen stellt sich ein Verlust der Funktionsweise des Gewebes ein. Auf dieser Form von Strahlenschäden basiert die Strahlentherapie (mehr dazu  findet sich hier).

Detriment

Das Detriment ist ein Schadensmaß für Strahlenschäden (Tumorerzeugung, Erbschäden, ..). Aus ihm lassen sich die Gewebewichtungsfaktoren ableiten, welche wiederum in die Berechnung der Effektiven Dosis als Grenzwert für Personendosen mit einfließen. 

Dosimetrie

Dosimetrie beschäftigt sich mit der Messung der absorpierten Energie in Materie. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in der Strahlentherapie.

Dosis

Die Dosis bescheibt im Strahlenschutz die Menge an aufgenommener, ionisierender Strahlung. In der Regel verwendet man spzifischere Begriffe, z.B. die Energiedosis oder die Kerma.

Durchleuchtungsverfahren

Durchleuchtungsverfahren  werden alle bildgebenden Verfahren genannt, die einen medizinisches Eingriff "live" verfolgen können. Dazu gehören zum Beispiel die Angiografie. Ein solcher medizinischer Eingriff wäre beispielsweise die interventionelle Radiologie.

Effektive Dosis

Die Effektive Dosis ist die Summe aller Organdosen für einen Organismus und stellt damit ein Maß für das aus einer Strahlenexposition resultierende Risiko dar. Ihre Einheit ist das Sievert.