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Vom 15. - 18.09.2013 fand an der Technischen Hochschule Mittelhessen am Campus Friedberg der Arbeitskreis Wirtschaftsinformatik (AKWI)-Tagung 2013 statt. Ausrichter waren gemeinsam die Fachbereiche MND und MNI. Zu der Veranstaltung konnte das lokale Organisationsteam um Prof. Dr. Michael Guckert (MND) und Prof. Dr. Harald Ritz (MNI) ca. 70 Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz an der THM begrüßen.


Neben der Verbandsarbeit und hochschulpolitischen Diskussionen gab es auch in diesem Jahr wieder eine ganztägige wissenschaftliche Fachtagung zum Thema "Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik: Integration und Konnexion". Die 26 Beiträge wurden den Themenbereichen "Geschäftsprozesse und Management", "IT-Systeme und Software-Entwicklung" und "Cloud und Mobile Computing" zugeordnet in drei Tracks präsentiert. Neben Vorträgen aus den Hochschulen konnten Vertreter der einschlägigen Industrie Trends aus der Praxis vorstellen. Die Tagung war ein erneutes Indiz für die lebendige Landschaft der Wirtschaftsinformatik an den deutschsprachigen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.
Teil der Tagung war eine öffentliche Podiumsdiskussion "Angewandte Forschung - Erfüllung des Forschungsauftrags in der Wirtschaftsinformatik". Teilnehmer auf dem Podium waren - neben dem Moderator und Sprecher des AKWI Prof. Dr. Frank Herrmann von der Hochschule Regensburg - Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann (HS Aschaffenburg), Prof. Dipl.-Ing. Heinz Kraus (Leiter Abteilung für Forschung und Transfer, THM) und Prof. Dr. Christian Müller (TH Wildau) aus der Welt der Hochschulen und Wilfried Pfuhl (Vorstand inconso AG, Bad Nauheim), Prof. Dr. Martin Przewloka (Senior Vice President, SAP AG, Walldorf) sowie Thomas Stephan (Vice President IT Governance and Architecture, Heraeusinfosystems GmbH, Hanau).
In der fast dreistündigen Diskussion wurden einerseits Voraussetzungen einer erfolgreichen Forschung an Hochschulen der Angewandten Wissenschaften diskutiert und andererseits Erwartungen der Industrie formuliert. Die Unternehmen sehen im Engagement der Hochschulen der angewandten Wissenschaften einen essentiellen Beitrag zur Sicherung ihres Fachkräftebedarfs und eine Quelle für Nachwuchskräfte, die gut ausgebildet mit einem unverstellten Blick wichtige Beiträge für neue Innovationen liefern können. Aus Sicht der Hochschulen bieten Forschungsprojekte mit der Industrie die Möglichkeit einer nachhaltigen Weiterentwicklung der praxisnahen Lehre. Von den sich weiter entwickelnden Expertennetzwerken profitieren Hochschulen und Industrie. Notwendige Voraussetzungen sind eine zu pflegende Vertrauensbasis und hinreichende Ausstattung der Hochschulen mit Infrastruktur, adäquater Finanzierungsgrundlage und Mitarbeitern.

Veranstalter und Besucher waren mit der AKWI-Jahrestagung und den Ergebnissen hoch zufrieden, konnten neben den fachlichen Inhalten auch drängende Fragen aus Organisation und Politik diskutiert werden.
Interessenten an der wissenschaftlichen Fachtagung können den aktuell erschienenen Tagungsband zum Thema “Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik: Integration und Konnexion” als pdf-Version über die AKWI-Webseite (http://www.akwi.de) oder die Tagungs-Homepage (http://go.thm.de/AKWI) gratis beziehen.



Foto 1: Eröffnung der 26. AKWI-Jahrestagung an der THM am 16.09.2013 - von links nach rechs: Prof. Dr. Peter Kneisel (Prodekan MNI), Prof. Dr. Michael Guckert (lokaler Ausrichter und Dekan MND), Prof. Dr. Frank Herrmann (Sprecher AKWI, Hochschule Regensburg), Prof. Dr. Günter Grabatin (Präsident der THM) und Prof. Dr. Harald Ritz (lokaler Ausrichter, Fachbereich MNI).



Foto 2: Impressionen von der Podiumsdiskussion "Angewandte Forschung - Erfüllung des Forschungsauftrags in der Wirtschaftsinformatik" am 17.09.2013 im Rahmen der 26. AKWI-Jahrestagung an der THM.