Teambuilding für die Erstis

Die Projektwoche ist vorbei und damit eine Woche voller neuer Erfahrungen und Teamarbeit der Erstsemester. Zum fünften Mal hat die Projektwoche für das Fach „Objektorientierte Programmierung“ (OOP) bei Prof. Bienhaus stattgefunden. Wie letztes Jahr gab es auch in diesem Jahr weitere Neuerungen. Eine der größeren ist, dass Prof. Überall als zweiter Dozent das Modul und damit auch die Projektwoche betreut. Außerdem findet die Woche nicht mehr in der Kongresshalle, sondern in der größeren Hessenhalle statt. Die Resonanz der Teilnehmer ist überwiegend positiv: „Der Aufbau der Halle stärke die Zusammenarbeit und fördert die Gruppenarbeit“. Nicht nur die Zusammenarbeit begeisterte die Studenten, sondern auch die Projekte an sich.

panorama

Die Grundlage für diese boten die an „Java“ angelehnte Programmiersprache „Processing“ und der Arduino-Microcontroller. In Gruppen von bis zu vier Personen konnte eines der vier verschiedenen Projekte gewählt werden.

PingPong

Spieleklassiker mit abgewandelter Mechanik. Im Projekt „PingPong“ wurde der Spieleklassiker von den Teilnehmern nachgebaut. Dafür bereitgestellt wurden neben dem Arduino zwei Potenziometer, die als Schläger dienen sollten. Das Spiel wird in einer in Processing programmierten Oberfläche dargestellt. In dem die Potenziometer gedreht werden, wird der graphische Controller bewegt. Es können somit zwei Personen gegeneinander antreten.

Memory

„Memory“, das beliebte Kinderspiel, erstrahlt auf dem Arduino in neuem Licht. Das Projekt basiert auf einer Abfolge von 4 farbigen LED’s, welche am Arduino mit jeweils einem Druckknopf angeschlossen wurden. Ziel war es, die Abfolge der verschieden aufblinkenden LED’s wiederzugeben. Dies kann in der graphischen Oberfläche oder an den jeweiligen Druckknöpfen repliziert werden. Gestartet wird mit einer LED, mit jeder Runde leuchtet eine weitere auf.

gruppenarbeit

Pflanzensensor

Pflanzenzucht leichtgemacht. In diesem Projekt galt es, einen Pflanzensensor, ähnlich wie der „Koubachi“, nachzubauen. Hierfür wurden 4 verschiedene Sensoren verwendet: ein Temperatursensor, ein Feuchtigkeitssensor, ein Tropfsensor und ein Lichtsensor. Damit soll die Temperatur in der Umgebung, die Feuchtigkeit der Erde, die Sonneneinstrahlung sowie die Regenstärke überwacht werden. Neben der Programmierung der Sensoren mit dem Arduino war die Aufgabe, die erhaltenen Daten als geeignete Diagramme in Processing zu realisieren. Dieses konnte beliebig erweitert werden.

gruppenarbeit 2

Uhrmacher

Uhrdarstellung mal außergewöhnlich. Das Projekt Uhrmacher verzichtet gänzlich auf die Unterstützung eines Arudinos. In dem Projekt sollten verschiedene Uhrenkonzepte realisiert werden. In der Word-Uhr sollte die Uhrzeit als Satz dargestellt werden. Die Linear-Uhr sollte wie die bekannte Kasseler-Uhr die Uhrzeit mittels Lampen anzeigen. Die programmierte Linear-Uhr konnte über das Netzwerk mit einer im 3D-Drucker nachgebauten Version der „Kasseler-Uhr“ angesteuert werden.

Gewinnspiel & Gewinner

Wie im vorrangegangen Jahr wurde auch dieses Jahr ein Gewinnspiel veranstaltet. Dafür wurde in jeder Projektgruppe das beste Team intern ermittelt. Im Anschluss an die Projektwoche wurde der endgültige Gewinner während der OOP-Vorlesung ermittelt. Die Siegergruppen stellten ihre Projekte vor und es wurde per Onlineabstimmung der gruppenübergreifende Sieger gewählt. Gewonnen hat das Pflanzensensorprojekt von Aaron Rust, Taddäus Nauheimer und Thanh-Phoung Dang. Die Besonderheiten des Projekts sind, dass neben den Diagrammen verschiedene Pflanzentypen mit ihren Eigenschaften angelegt werden können und dementsprechend die Diagramme angepasst werden. Zusätzlich kann eine Historie zu einer Pflanze erstellt werden.

siegerehrung

Die Projektwoche war ein Erfolg. Neben der Teamarbeit wurden die Programmierkenntnisse gefestigt und ein erster Einblick in die hardwarenahe Programmierung gegeben. Das Feedback der Teilnehmer ist positiv: „Das gemeinsame Programmieren in einer Gruppe“ habe Spaß gemacht.