Formale Hinweise für die Erstellung von Abschlussarbeiten

Inhalt



  • Die Reihenfolge der einzelnen Teile der Arbeit
    • Titel
    • Gliederung / Inhaltsverzeichnis
    • Textteil
    • Zusammenfassung
    • Glossar (Verzeichnis der Abkürzungen und Fachausdrücke)
    • Abbildungsverzeichnis
    • Tabellenverzeichnis
    • Literaturverzeichnis
    • Danksagung (optional, kann auch vor dem Textteil stehen)
    • ggf. Anhang für Programmquellcode geordnet nach Modlien
    • ggf. Diskette mit zugehörigem Programm im hinteren Deckel
  1. Die Form der Reinschrift

    Der Textteil sollte in 1-zeiliger Maschinenschrift geschrieben sein. Der Druck muss doppelseitig erfolgen. Das beidseitige Beschreiben der Seiten ist deshalb wichtig, weil die Aufbewahrung der Arbeiten ein Platzproblem darstellt.

    Fußnoten können mit einfachem Zeilenabstand geschrieben werden. Tippfehler dürfen keinesfalls handschriftlich verbessert werden. Randempfehlungen:

    Innenrand (an dem gebunden wird): 3,5 - 4,0 cm,
    Außenrand (der frei liegt): 2,0 - 2,5 cm,
    unterer Rand: 1,5 - 2,0 cm
    oberer Rand: 1,5 - 2,0 cm

    Die einzelnen Abschnitte der Arbeit sind - den Gliederungspunkten entsprechend - mit Überschriften zu versehen. Die einzelnen Seiten sind forlaufend zu numerieren. Der Textteil ist mit arabischen Ziffern zu versehen. Alle Seiten vor und nach dem Textteil sollten römische Ziffern erhalten.

  2. Die Form der Gliederung

    Eine übersichtliche Gestaltung der Gliederung läßt sich auf verschiedene Weise erreichen. Zu empfehlen ist die Dezimalgliederung.

  3. Gedankenflussplan

    Es ist ein Gedankenflußplan anzufertigen, der den Aufbau und die Vorgehensweise bei der Problemlösung aufzeigt.

  4. Fußnoten

    In Fußnoten gehören Quellenhinweise, Textergänzungen und Texterläuterungen. Das Ende eines Zitats und die entsprechenden Fußnoten sind durch Zahlen zu kennzeichnen. Die Numerierung sollte auf jeder Seite neu beginnen. Die Zahl am Ende des Zitats kann hochgestellt oder eingeklammert werden.

  5. Literaturverzeichnis

    Das Literaturverzeichnis enthält alle zur Anfertigung der Arbeit herangezogenen Quellen (d.h. zitierte und nicht zitierte, aber gelesene Literatur). Dieses Verzeichnis sollte alphabetisch nach Verfassern geordnet sein. Eine Ordnung nach der Art der Quellen (z.B. Bücher, Aufsätze usw.) oder nach dem Veröffentlichungsjahr wird nicht empfohlen. Die Titelangaben sollten so genau wie möglich sein; ausreichend ist allerdings eine Kennzeichnung, die einen eindeutigen und schnellen Zugriff auf die benutzten Quellen ermöglicht.

    In den Fußnoten verwendete Kurztitel sind im Literaturverzeichnis zusätzlich in Klammern anzugeben.

  6. Quellenangaben
    • Quellenangaben in Fußnoten

      In den Fußnoten sind abgekürzte Quellenangaben ausreichend. Anzugeben sind mindestens:Familienname, Kurztitel und Seitenzahl. Bei Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Autoren gleichen Familiennamens ist der Vorname anzugeben. Der Kurztitel ist durch das Erscheinungsjahr zu ergänzen, wenn mehrere Auflagen erschienen sind. Bei mehreren Bänden gleichen Titels ist die Bandzahl zu nennen. Bei mehreren Verfassern sind alle Familiennamen zu erwähnen. Beziehen sich Ent- und Anlehnungen auf mehrere aufeinanderfolgende Seiten einer Quelle, so ist eine genaue Angabe der entsprechenden Seitenzahlen erforderlich; das unpräzise "ff" genügt nicht.

       

    • Quellenangaben im Literaturverzeichnis

      Notwendig sind folgende Angaben:

      • Monographien:
        Familienname, Vorname(n), (Kurztitel) Titel, ggf. Untertitel, Ort, Jahr. Der Vorname kann abgekürzt werden, wenn keine Verwechslungsmög-lichkeiten mit Autoren gleichen Familiennamens auftreten können.
      • Beiträge in Sammelwerken, Nachschlagewerken und Festschriften:
        Familienname, Vorname(n) des Verfassers(s), (Kurztitel) Titel des Sammelwerkes oder der Festschrift, Herausgeber, Auflage, Band, Ort, Jahr, Seite bis Seite oder Spalte bis Spalte.
      • Aufsätze und Nachrichten in Zeitschriften und Zeitungen:
        Die Titel der Zeitschriften und Zeitungen werden üblicherweise abgekürzt. Ein Abkürzungsverzeichnis ist beizufügen. Die Zeitschriftenaufsätze sind wie folgt zu verzeichnen: Verfasser, Aufsatztitel, in: Zeitschriftentitel, Jg. (Jahr) Nr., Seiten.
    • Zitierweise im Text

      Sämtliche Ent- und Anlehnungen sind durch Quellenangaben kenntlich zu machen. Wörtliche Übernahmen sind in Anführungszeichen zu setzen. Änderungen des Textes sind in diesem Falle nicht erlaubt. Bei Hervorhebungen ist anzugeben, ob sie bereits im Original vorhanden sind oder vom Verfasser der Seminar-, Studien- oder Diplomarbeit nachträglich vorgenommen wurden. Die Auslassung eines Wortes ist durch zwei Punkte, die Auslassung mehrerer Wörter durch drei Punkte anzudeuten. Sinngemäße Ent- und Anlehnungen haben so zu erfolgen, daß der Umfang der jeweiligen Übernahme eindeutig erkennbar ist. Die Übersetzung fremdsprachlicher Texte kann zu wörtlichen Zitaten oder sinngemäßen Ent- oder Anlehnungen führen. Wird eine genaue Wiedergabe fremdsprachlicher Texte angestrebt, so empfiehlt sich ein wörtliches Zitat in der jeweiligen Fremdsprache. Seitenlange wörtliche oder sinngemäße Übernahmen sind grundsätzlich zu vermeiden. Zitate aus zweiter Hand sind nur in Ausnahmefällen zulässig und entsprechend zu kennzeichnen. Ist z.B. die Primärquelle nicht beschaffbar, dann ist ein Sekundärzitat zulässig.

  7. Tipps zum Stil:

    Je komplizierter der Sachverhalt, desto kürzer die Sätze. Diese einfache Regel hat sich in wissenschaftlichen Arbeiten bislang bewährt. Als Faustzahl gilt: Ein Satz sollte im Regelfall aus maximal 13 Wörtern bestehen.

  8. Zusammenfassung:

    Die Zusammenfassung ist "Managementinformation" und sollte daher nicht länger als 2 DINA4-Seiten lang sein. Sie sollte den wesentlichen Inhalt der Arbeit sowie die Idee, die dazu geführt hat, enthalten.