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Bioinformatikerinnen und Bioinformatiker sind überall dort Mitglieder naturwissenschaftlicher Teams, wo entweder große Datenmengen bearbeitet werden oder wo die untersuchten Zusammenhänge so kompliziert sind, dass diese ohne Computerunterstützung nicht ausgewertet werden können. Bei genauerer Betrachtung ist dies heute in den Life Sciences (den Lebenswissenschaften) fast überall der Fall.

Tatsächlich hat man mit einem Bioinformatikabschluss eine große Auswahl an möglichen Arbeitsgebieten und Arbeitgebern: Je nach persönlichem Interesse ist es möglich, sich biologischen, molekularbiologischen, chemischen oder auch z.B. ökologischen Themen zuzuwenden. Bioinformatikabsolventen werden Datamining-Spezialisten, oder Entwickler kniffliger Algorithmen, oder sie arbeiten in wissenschaftlichen Teams mit, oder, oder, oder …

Im Rahmen des Bachelorstudiums gibt es v.a. in den Semestern 5 und 6 Gelegenheit, sich auf ein Interessengebiet zu spezialisieren.

BIsml-Gene

Entsprechend der Vielfalt der Themen kommen auch die zukünftigen Arbeitgeber aus unterschiedlichen Branchen:

  • Die pharmazeutische Forschung: Die großen Pharmaunternehmen sind nicht nur die Wiege der Bioinformatik, sondern bieten immer noch ideale Arbeitsbedingungen und spannende Themen für Bio- und Life-Science-Informatiker.
  • Eine große Zahl kleiner sog. Biotechunternehmen sind der Innovationsmotor der biomedizinischen Forschung. Viele von ihnen entwickeln neue bioinformatische Methoden, um neue Therapien zu entwickeln.
  • Viele akademische Arbeitsgruppen an Universitäten und Instituten wie z.B. der Max-Planck-Gesellschaft sind immer auf der Suche nach guten Bioinformatikern.
  • Diagnostik- und Medizintechnikfirmen sind ebenfalls auf Bioinformatiker angewiesen.
  • Auch unser gesamtes Gesundheitssystem wird zunehmend von Datenvernetzung und Datenbanken bestimmt. Ein Bioinformatikabschluss ist die ideale Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere in diesem Bereich.